ENTHÜLLT: Merkel-Deutschlands Infrastruktur verrottet – und das hat Gründe

Sehen Sie sich in Merkel-Deutschland um. Autobahnen sacken in sich zusammen. Sind beidseitig nicht mehr befahrbar. Brücken sind nicht zu benutzen. Nach jahrelanger Aufbauarbeit. Brücken und Straßen, die gebaut werden, führen ins Nichts. Schulen betreiben Turnhallen, die vor Jahren noch gesperrt worden wären. Von den Decken tropft es. Offene Stromleitungen. Schwimmbäder verrotten und verschimmeln vor sich hin. Oder sie werden geschlossen.

In Schulen zwängen sich die Kinder in immer größeren Klassen. Schulstunden fallen en Masse aus. Die Bundeswehr hat keine funktionierende Gerätschaften mehr. Aus dem einstigen Versprechen, das Internet soll schnell werden, ist eine internationale Lachnummer mit allerdings bitterem Beigeschmack geworden. Wir sind eines der langsamsten Internet-Länder der westlichen Welt. Und so weiter. Jetzt beklagen sich Städte und Gemeinden, dass sie kaum Handwerker für die öffentlichen Aufträge finden. Die Auswirkungen sind dramatisch. Und die Ursachen liegen in Merkel-Deutschland.

Die Städte und Gemeinden wollen ja investieren, heißt es. Sie finden lediglich keine Handwerker, die ihre Angebote abgeben wollen. Und das liegt nicht nur daran, dass der Staat bekanntlich sogar Schulden teils gar nicht oder sehr spät begleicht. Das liegt daran, dass die Vergaberichtlinien, das Antragswesen und die Genehmigungsroutinen nicht akzeptabel seien.

Die Folge sind sowohl Bauverzug, wie es heißt, als auch klare Preissteigerungen. Weil die Bauten wie etwa Straßen und Gebäude als Ruine nicht nutzbar sind oder weil die Sanierung von Kindergärten oder auch in Schulen mit der Zeit durch den Verfall einfach teurer wird. Dabei ginge es, so heißt es, um Verzögerungen um mehrere Monate!

Der Staat allerdings hat diesen Umstand zum großen Teil selbst verursacht. Das wird in den Medien nicht berichtet. Es sind nicht nur die Baurichtlinien, die hier verhindern, dass die Bauunternehmen zugreifen. Es ist vor allem die gigantische Nachfrage nach Bauleistungen. Der sogenannte Bauboom. Auch dies wissen die Leitmedien noch. Nur: Woher kommt der Bauboom?

Bauboom durch niedrigste Zinsen

Die gigantischen Niedrigzinsen, die wir der EU und der Euro-Rettungspolitik „zu verdanken“ haben, sind verantwortlich für diese Entwicklung. Die Baudarlehen sind günstig wie nie zuvor in der Geschichte, die Mieten explodieren und die Immobilienpreise locken auch immer mehr Anleger, die mittelfristig Geld verdienen wollen.

Die niedrigen Zinsen aber sind nicht einfach so über unser Land gekommen. Die sind politisch gewollt. Auf der Ebene der EU und der Europäischen Zentralbank (EZB). Die niedrigen Zinsen ermöglichen es den verarmten Südländern, sich weiter zu verschulden. Das ist eine indirekte Transferunion, die Geld aus den reicheren Ländern in die ärmeren schaufelt, indem die EZB Anleihen zu sehr niedrigen Zinsen aufkauft. Diese Transferunion ist nur faktisch unsichtbar – oder eben nur indirekt wahrzunehmen.

Der Bauboom in Deutschland ist das Ergebnis dieser EU-Enteignungspolitik. Die Kosten tragen hier nicht nur Mieter, die immer mehr werden zahlen müssen, sondern auch Investoren, deren Träume von noch höheren Immobiliengewinnen eines Tages platzen werden. Und es sind die Bürger: weil der Staat die Infrastruktur a) bewusst verrotten lässt und b) dort, wo er investieren möchte, wiederum keine Handwerker und Baufirmen findet. Die können sich selbst ihre Aufträge und Auftraggeber aussuchen – durch das künstlich erzeugte Billiggeld.