MESSERANGRIFFE NUN AN DER TAGESORDNUNG IN EUROPA

Stockholm: Polizist in den Hals gestochen

Der Täter wird vom Kollegen des Opfers am Boden fixiert.
Der Täter wird vom Kollegen des Opfers am Boden fixiert.

Am Donnerstagvormittag wurde in Stockholm ein Polizist von einem etwa 30-jährigen Angreifer in den Hals gestochen. Der Beamte patrouillierte mit einem Kollegen am Stockholmer Medborgarplatsen, als er unvermittelt von hinten attackiert wurde. Sein Kollege griff sich den Täter und brachte ihn kurz darauf zu Boden (Foto).

Schwedische Medien und die Polizei werden nicht müde zu betonen, dass es ein „unprovozierter“ Angriff gewesen sei. Was soll uns das sagen? Wäre es schlimmer, oder weniger schlimm, hätte der Polizist den Mann „provoziert“?

Und wie sähe eine Provokation aus, die die Sachlage verändern könnte, dass ein Beamter mit einem Messer in Tötungsabsicht (wer jemanden in den Hals sticht, hat wohl nicht vor, sein Opfer nur leicht zu verletzen) angegriffen wurde? Für diese Täter ist allein die Tatsache, dass der „Ungläubige“ noch atmet, eine Provokation!

Die Messerfachkraft wurde festgenommen und der Beamte schwebt nicht in Lebensgefahr, wie berichtet wird. Außerdem rätselt man in Schweden ob des Motivs des Täters. Wirklich? Da könnten wir und jeder unserer Leser schnell aushelfen und Behörden und Presse ein wenig auf die Sprünge helfen. (lsg)