Freier Unabhängiger Dienstleister

J.Damm

 

WENN ALPTRÄUME WAHR WERDEN …

Laufsteg Reichstag – Fegefeuer der Eitelkeiten

Die Kuppel des Reichstags in Berlin.

Von PETER BARTELS |

Der Reichstag ist zum Reden da. Jedenfalls hatte sich der Papa vom ollen Willem Zwo so in etwa die “Quasselbude” vorgestellt, sie schließlich widerwillig zwar, sogar “Dem Deutschen Volke” gewidmet. Der Reichstag ist längst zum Laufsteg der Eitelkeiten verkommen …

Freilich – gequasselt, gequatscht, getobt, gedroht und gelogen wird immer noch, wie einst im Weimarer Mai. Mal wachsbleich, mal krebsrot. Je nach AfD-Bildung und Block-Parteien. In erster Linie ist der Bundestag im Reichstag aber Catwalk, Lauf- und Laut-Steg für junge Schnepfen, alte Hühner, grell getünchte Mumen. Natürlich auch für jung Gegelte, alt Gelebte und wirklich olle Oppas, denen die Haare nur noch aus Nase und Ohren wachsen. Ansonsten oben Pavian-Popöchen, unten Rolli mit Handantrieb – graue bis weiße Gänseriche. Aber auch die schnattern, wie einst die Senatoren im Senat von Rom oder die auf dem Capitol wegen der Kelten. Aber die im Reichstag sind mindestens genauso eitel wie im alten Rom …

*Akten-Abschreiber Sueton staunte schon vor fast 2000 Jahren ungeniert: Kaiser Vespasian habe immer ein Gesicht wie Sodbrennen gemacht. Der guteste Sueton wußte nicht, dass der Erfinder der Pinkelsteuer (non olet) tatsächlich oft “Magen” hatte …

*Super-Redner und –Schreiber Cicero stichelte knapp 100 Jahre vorher: Caesar (der mit dem Würfel am Rubikon: “Alea jacta est”) kratzte sich das Resthaar stets geziert nur mit dem Mittelfinger, um ja nicht die sorgsam nach vorn gekämmten Rest-Härchen zu zerzausen. Seine Mörder nahmen keine Rücksicht auf die Caesaren-Frisur und stachen zu …

Politiker und Journaille – gestern so, heute so. Laufsteg Reichstag, ein weites Feld zum Fürchten für Leute wie Lagerfeld. Das manchmal tapfere Schneiderlein hätte mit seiner Goldenen Schere viel zu schnippeln, Cicero zu kritteln:

Da ist die ältliche Salon-Schnepfe mit der dunkelrot gefärbten Trümmerfrauen-Frisur. Sie ist jedesmal behängt wie ein Margots Jahresendzeit-Bäumchen. Und fast jedesmal geht ihr Blick über den schicken Fielmann-Rand meist dahin, wo die Kamera ist. Natürlich erst, nachdem sie sich vergewissert hat, dass links neben den LINKEN immer noch ihre GRÜNEN Genossen/Innen von einst pöbeln.

Oder die schlenkernde Gender-Gans mit dem freien Fall unterm Leibchen. Die Hände in den Hosentaschen wollen partout nicht auf dicke Hose machen – immer wieder rein, immer wieder raus. Seufz – wo nix is, is nix, Gender hin, Gender her.

Dann eine der vielen prallen Blusen mit Blondinen … Me too! Wehe, Du guckst, Du … Die ebenfalls pralle aber brünette “Pluse” dagegen wirkt mit ihrem Sterntalercut, wie gerade – soweit die Füßchen tragen – Sibirien entkommen zu sein. Dabei war es doch nur der Ossi-Osten. Aber es mußte ja unbedingt ein Wessi aus dem Westen sein … Naja, Dresden an der Elbe ist trotzdem schöner. Jedenfalls als Bergkamen am Landwehrkanal. Das Schlimmste, keine Sau klatscht, weder von Osten, noch von Westen, egal was sie sagt …. Polit-Zombi halt. Untote …

Auch die graue Schwester des “Grauen” aus Herr der Ringe fehlt meistens nicht in der Quasselbude Reichstag: Grauer Männerhaarschnitt, graues Jäckchen, graues Gesicht, graue Stimme: Meine Damen und Herren …

Oder die Dame mit der schiefen Nase, dem roten Hals und Stimme eines Zwiebelschälmessers auf Glas. Draußen ist 31 Grad im Schatten. Aber unter der “Kuppel der grünen Klimakatastrophe” braucht es halt einen dicken Schal, Marke Strick-Sister. Natürlich passend zum ärmelfreien, schwarzen Fummel. Aber sie läßt das Glas so gnadenlos kreischen, dass selbst der taube Beethoven sich beim Notensetzen zur hymnischen “9.” vor Schreck verkritzelt hätte …

Dann Mode aus der Maxi-Zeit. Ein knöchellanger blauer Fummel soll helfen, einen Strich von Frau am Pult wenigstens etwas sichtbar zu machen … Zum “Glück” schwenkt der TV-Regisseur zum Kamera-Kontrast auf eine blond gefärbte, lindgrüne Hafermastgans aus (nix Polski, Germanski!) “Deutschland”, dem “miesen Stück Scheiße”. Keine Angst, die Vize-Präsidentin des Bundestages “stopft” mit türkischem Hirsebrei …

Schließlich noch ein kniekurzer Caracalla-Mantel in Rosa, dazu ganz dünne Beinchen in Strumpfjeans, und wieder ein riesiger, diesmal schwarzer Schal für den Rest der kupfergefärbten Sandra Bullock für C-Movies … Die dann folgende Justizministerin herself, die mit dem Basedow-Blick, färbt zwar auch Bullock-Kupfer, aber sonst ist alles Flieder; wenigstens liest sie ratternd zügig ihren Text vom Blatt …

Eine in Schwarz und Rosa, die Haare Kastanie. Sie fallen zwar mädchenhaft auf die Schulter. Doch diesmal verarschen die Gender-Gene den Badezimmerspiegel – die Dame ähnelt von vorn bestenfalls der Mumie im Psycho-Keller … Gut, die nackten Oberarme der Rubens-Walküre, die dann kommt, läßt den Zuschauer leider nur bis zu den breiten, weissen Ringen am Ende des schwarzen Hängerchens aufatmen. Das kehlige Stimmchen klingt nur noch nach Klassensprecherin, allerdings kurz vor dem Klimakterium … Schließlich eine ebenso verwaschene, wie verknitterte Grüne mit ungewaschenem Zippelhaar aus der Latzhosen-Zeit. Immerhin: Die ehemalige Kunststudentin kennt sich mit Kernkraft aus. GRÜNE können halt alles …

Gleichberechtigung? Aber ja, noch ist nicht aller Tage Gender:

Zentnerweise Pizza-Plauzen, sogar im 11. (Elefanten-) Monat, also kurz vor dem Platzen. Diese Fressmaschinen der Nahrungmittel-Vernichtungsindustrie machen natürlich gern passend auf dicke Lippe, auch wenn sich alles oft sehr gespalten anhört …

Und dann die grauen Hagestolze mit Zopf bis zum, na, Sie wissen schon. Und ein ziemlich schlimmes “Slimline”, dem dauernd die Köpfe aufklappen, das schwarze “Drunter” enthüllen. Hauptsächlich wenn er schnappatmet. Leider muß er oft nach Luft schnappen … Noch eine schnoddrige graue, rote Vogelscheuche, mit Mittelscheitel für den Restflaum auf der weitestgehend leeren Platte. Immerhin, der Mozartzopf sitzt. Im peinlichen Gegensatz zu brauner Jacke und Schmuddeljeans, alles offenbar aus der Kleiderkammer in Komsomolsk. Der Jürgen von Manger-Zungenschlag aus dem Pott allerdings klingt noch frisch …

Schliesslich der gelernte Starkstromelektriker der Sozis, der mal eben locker 100 Milliarden verplant und verplaudert – 700 Milliarden? 800 Milliarden? Je nun … Blauer Zwirn, rote Krawatte, eine Stimme wie Anneliese Rothenbaumchaussee in ihren besten Zeiten an der Met in New York. Und – endlich, endlich – das “Ei des Verpoorten”: Europa ist wie ein Ei, mit Weiß und Gelb, ähhh … Der Torfkopp aus Wittenberg (Luther kann nichts dafür!!) freut sich über 22 neue Arbeitsplätze in seiner Heimatstadt. Das sei der Beweis – er hält das Hühnerei ins Plenum – dass der SPD- Finanzminister Scholz tatsächlich das Gelbe vom Ei ist!

Laufsteg Reichstag – Fegefeuer der Eitelkeiten: Wenn Alpträume wahr werden…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.