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RECHTS UND LINKS DER SCHUBLADEN

Heuchelei und Egoismen: Geld macht Macht, Macht macht Geld

Von SELBERDENKER |

Was haben die Angehörigen des Establishments gemeinsam? Sie gehören einer kleinen, extrem einflußreichen Oberschicht an, die selbstverständlich darauf bedacht ist, ihren persönlichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Status auszubauen oder zumindest zu erhalten. Dies erreichen sie dadurch, dass sie sich gegenseitig den Rücken decken. Man kennt sich.

Sie nutzen ihr Geld und ihre Macht dazu, die eigenen Schranzen auf alle möglichen gesellschaftlichen Pöstchen zu bringen, ihnen unpassende Personen auf gesellschaftlichen Schlüsselpöstchen durch eigene Leute zu ersetzen oder Pöstcheninhaber „passend“ zu machen. Es winkt ihnen ein sorgloseres, ein deutlich bequemeres Leben, ein unbehinderterer Lebensweg, wenn man „jemanden kennt“, der einem diesen Weg glättet.

Willst du in den Machtclub, mußt du etwas für ihn tun oder bezahlen. Bist du bereits bekannt und erbittest einen Gefallen, kann dir dieser Gefallen getan werden – du bleibst jedoch etwas schuldig. Dein Pate vergisst nicht.

Das Establishment

Etablierte Politik, deren Medien, Profisport, Showbranche, Wirtschaft, höhere Kirchenposten, Universitäten oder Gewerkschaften – es spielt keine Rolle, wo man dem Club dient, es zählt nur, dass man ihm dient, öffentlich die richtige Gesinnung signalisiert, dem Club irgendwie Nutzen bringt.

Ohne den Bürger kann das Establishment nicht existieren, kann seinen Standard, seinen Überfluß nicht mehr halten – denn es nährt sich vom Bürger. Ohne den Bürger ist das Establishment nichts. Deshalb müssen sie den Bürger wie Nutzvieh im eigenen Stall halten. Doch der Bürger in einer Demokratie kann sich aussuchen, in wessen Stall er steht.

„Breite Bündnisse“ aus etablierter Politik, deren zwangsfinanzierten Medien, hochbezahlten Sportlern, Showbranche, Wirtschaft, hohen Kirchenvertretern, Universitäten oder Gewerkschaften richten sich deshalb immer gegen die, die außerhalb des Establishments merklich an Aufmerksamkeit beim Bürger gewinnen. Es gibt massenhaft „breite Bündnisse“ gegen PEGIDA und „breite Bündnisse“ gegen die AfD. Genannt werden sie zumeist „breite Bündnisse gegen rechts“.

„Rechts“ ersetzt dabei das Wort „böse“, wobei „links“ im pseudo-logischen Umkehrschluss natürlich das Gute bedeutet (unter anderen Umständen könnten die „Bösen und die Guten“ auch vertauscht werden, die „Rechten“ die Guten sein, wenn es denn dem Establishment nutzen würde). Das gute Establishment gegen den bösen Rest – das wäre jedoch selbst einem dummen Bürger zu platt.

Dann eben „gegen Rechts“. Mit „rechts“ wird der Holocaust assoziert, die NS-Zeit. Dass das Unsinn ist, spielt keine Rolle. „Rechts“ ist „Naaazi“. „Nazi“ ist eine Abkürzung von Nationalsozialist. Auch „Nazis“ waren Sozialisten. Alle Sozialisten haben gemordet, die nationalen, wie die internationalen. Denn Sozialismus geht gegen die unterschiedliche Natur des Menschen, weshalb er die Natur des Menschen ändern will.

Das Individuum, der einzelne Mensch, der nicht ins Raster passt, ist dabei im Wege, was zählt, ist „die Menschheit“. Der Mensch darf sich nicht entfalten, sondern wird in ideologische Schubladen gepresst, wird einsortiert. Wir brauchen keine Sozialismen mehr – weder rote noch braune. Die Gesellschaft muss sich den Menschen anpassen – nicht umgekehrt. Politiker haben dem Volk zu dienen, nicht umgekehrt.

Es geht meistens um Geld

Man läuft mit, lässt sich sehen, in den „bunten Bündnissen“, den „breiten Bündnissen“ dieser Zeit. Es ist bequem, es bringt persönlichen Nutzen, bietet die Möglichkeit zur Selbsterhöhung über die, die den unbequemen Weg der Kritik gehen. Zudem weiß man sich an der Seite der Stars und Sternchen, der Fußballmillionäre, der wohlhabenden Talkshow-Queens, der feisten Wirtschaftsbosse und schmierigen Bösschen, der angepassten Klugscheißer und gut bezahlten Fachidioten der Universitäten und sogar der höheren Kirchenführer. Tut man sich im Sinne des Establishments besonders hervor, kann man auf Boni hoffen, kann sogar zum B-Promi aufsteigen. Das alles verspricht Zugang, zumindest Nähe – zum Geld.

Dass Geld die Welt regiert, haben alle schon mal gehört. Es ist wahr. Was wären die Figuren der Altparteien ohne ihre Mandate in den Parlamenten? Schaut sie euch an. Wer würde Claudia Roth einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt anbieten, wenn sie nicht längst Establishment wäre?

Beim Jobcenter: „Was haben sie gelernt, Frau Roth? Nichts? Was können sie denn?“

„Dramatisch schwätzen und mit den Augen rollen, Herr Sachbearbeiter! Außerdem finde ich Deutschland scheiße.“

„Danke, Frau Roth, es wird übrigens gerade eine Toilettenfrau nahe des Frankfurter Kreuzes gesucht, an der deutschen Autobahn, äh sorry, an einer größeren Straße.“

Nun ist Roth aber Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, bekommt nicht 450,-€ im Monat, wie eine Reinigungsfrau, die sich ihr Geld ganz bestimmt auch verdient hat, sondern sie bekommt weit über 10.000,-€. Kurz: Es lohnt sich für sie.

Roth ist lediglich ein Beispiel. Die Deutschlandhasserin hat sich nur neulich wieder durch Dreistigkeit und Pietätlosigkeit besonders hervorgetan, als sie eine Schweigeminute für die ermordete Susanna im Bundestag unterbrach. Bei sehr vielen anderen Abgeordneten sähe die Sache sehr ähnlich aus. Da wird in den Parlamenten nicht für die Zukunft Deutschlands gestritten, sondern für die eigenen Pfründe. Auch die AfD ist vor diesem Problem leider nicht gefeit.

Die größten Edelmüter sind zumeist selbst sozial abgesichert

Das Establishment, das sich vom normal arbeitenden Bürger sehr gut nährt und das ihn gleichzeitig mit dem moralischen Zeigefinger in eine ihm genehme Richtung lenken will, möchte seinen Status halten. Was sie alle verbindet, ist ihr relativer oder ausgesprochener Wohlstand. Die größten Edelmüter sind zumeist selbst sozial bestens abgesichert. Das unterscheidet sie vom Normalbürger auf der Straße, der sie ernährt.

Sie schieben gerne edle Gründe vor, ihre individuellen Wirtschaftsinteressen und/oder ihre gesellschaftliche Stellung zu halten. Den Moralapostel zu geben, ist für diese Leute völlig kostenfrei und beschert zugleich noch ein gutes Gefühl. Was als edel daher kommt, ist häufig nur berechnender Eigennutz und Bequemlichkeit. Viele sehen auch schlicht nicht mehr, was wirklich auf der Straße abläuft.

Zu viel Geld und Macht in zu wenigen Händen

Die reichsten dieser Menschen haben keinerlei Geldsorgen mehr und müssen auch nicht mehr dem Establishment, der Presse oder irgendwelchen Chefs gefallen. Diese völlig abgehobenen Artgenossen schotten sich entweder ab, tun still Gutes oder betätigen sich als Menschheitsverbesserer.

Einige der Menschheitsverbesserer haben die Schaffung des internationalen Einheitsmenschen für sich zum Ziel erhoben, damit sie sich nicht langweilen mit ihrem Geld. Ähnlich wie die nationalen oder internationalen Sozialisten gehen sie dabei über Leichen. Das Individuum zählt nicht. Mit ihrem Geld können sie Menschen benutzen wie Schachfiguren. Es sind die Globalisten, mit denen die Linken paktieren. Linke hofieren den Islam, der so zimlich alles negiert, für das Linke vorgeben zu sein. Merken sie denn nicht, wem sie dienen, was ihre Politik bewirkt?

Die Gegner gegeneinander kämpfen lassen

Für manche Politikfelder sind die Begriffe „rechts“ und „links“ ungeeignet. Sie dienen den wirklich Mächtigen dazu, Gesellschaften zu spalten. Auch wenn es weh tut: Es gibt Schnittmengen zwischen heutigen Patrioten und zum Beispiel linken Globalismuskritikern. Die Globalisten lassen ihre Gegner gegeneinander kämpfen. Wenn nicht das Streben nach Pfründen und die üblichen, einstudierten Eitelkeiten im Weg wären, könnte das für rationale Menschen eine Gesprächsbasis sein.

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