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ERDOGAN UND DIE FOLGEN

Wie das Sommermärchen zum Merkel-Märchen verkam …

Merkel bei ihrem Besuch der Nationalmannschaft am 3. Juni in Eppan (Südtirol).

Von PETER BARTELS

| “Es war einmal” … so fingen einst alle Märchen an. Auch Fußball-Märchen. 1954, als wir klein und die Eltern nur ein Radio mit Magischem Auge hatten. 1990, als wir in München wieder Weltmeister wurden. 2006, als wir es trotz Sommermärchen nicht wurden …

Damals, als Fritz Walter zauberte und Helmut Rahn tatsächlich aus dem “Hintergrund” schoss, lag Deutschland noch in Trümmern – bleiche Männer mit roten Augen holten das schwarze Gold aus tiefer Erde; kein Geld für Deutschlands Fahnen …

Damals, als Franz Beckenbauer den Ball genial zu kleines dickes Müller lupfte und der Gerd aus allen Lagen, mit Kopf, Bauch oder Arsch die Kugel ins Netz bombte, lag sich halb Deutschland in den Armen – vom Isar- bis zum Elbestrand …

Damals, als der blonde Schwaben-Express Klinsi mit dem dunklen Heizer Jogi 2006 die WM gegen die stolzen Spanier verbibberten, versank Deutschland trotzdem im schwarz rot goldenen Fahnenmeer, hüpften Merkel vor Begeisterung die Broiler fast aus der Bluse …

Heute? Heute schmeißen sich “deutsche” Fußball-Multimillionäre vor “meinem Präsidenten” auf die Knie und enthüllen, dass sie in Wahrheit Türken sind, immer bleiben werden (PI-NEWS). Ein Leser, Spenglermeister von Beruf, Österreicher, aber mit einem großen Herz für Deutschland (Habsburger mögen die Deitschen eigentlich nicht, jedenfalls in Wien…). Er schreibt mir und PI-NEWS einen wundervollen Brief, der “alles” sagt was war, was ist:

Hallo Peter,

seit 38 Jahren lebe ich in Bayern, meine Herkunft ist Österreich.

Jedesmal zur Fussball WM/EM habe ich mein Auto beflaggt, auf einer Seite schwarz-rot-Gold, auf der anderen rot-weiß-rot. Patriotisch halt, ob Österreich nun dabei war oder nicht, war mir egal. Ich kann mich gut an die WM 1990 erinnern, mein lieber Nachbar lief mir sturzbesoffen über den Weg. Ich werds nie vergessen…

Dann setzte ich mich aufs Motorrad und fuhr nach München-Schwabing. Es war herrlich diese tausenden Leute zu betrachten, die die Leopoldstrasse fest im Griff hatten, alles war zu Fuß unterwegs und dieses riesige schwarz-rot-goldene Fahnenmeer. Sogar die Polizisten hatten auf ihren Wangen die Landesfarben- was mich erstaunte und erfreute!

Heute finde ich im Keller diese Flaggen und genau diese Erinnerungen an diesen herrlichen Abend werden wach. Und im Vergleich zu heute habe ich die mit „schwarz-rot-gold“ in den Müll geschmissen.

Man möge es mir verzeihen, so schändlich mit der Fahne meines Gastlandes umgegangen zu sein. Zeit meines Daseins in Bayern habe ich mich stets mit meinem Gastland identifiziert, mir deren Gepflogenheiten, Mentalität und Dialekt angeeignet und es zu meinem Eigen gemacht.

Nachdem unsere beiden Kinder erwachsen sind, laufen sie nun Gefahr, die Suppe auslöffeln zu müssen, die ihnen momentan (von den Politikern) bereitet wird. Davor will und werde ich sie beschützen, weil sie mir alles bedeuten und ich sie für unsere Fehler nicht haftbar machen will… Ob uns das noch gelingt?

Was gelten heute noch diese drei Landesfarben schwarz-rot-gold? Wie soll man sich mit der “Mannschaft“ ohne Landesfarben noch identifizieren, noch dazu mit Özil und Gündogan?? Ich hätte beide achtkantig rausgeschmissen …

Merkel hatte seinerzeit dem Hermann Gröhe (im Fernsehen!!) wutentbrannt die Deutschland-Fahne aus der Hand gerissen und ins Eck gefeuert. Welchen Grund hatte sie wohl??

Das ist nicht mehr mein Deutschland und nicht mehr mein Bayern.

Noch Fragen Deutschland? Nein. Stattdessen: Fiesta Mexicana und Huuuuhh, Island!!Wajbu, Russland!!

PS: Name und Anschrift sind der Redaktion bekannt!!

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