DIE RICHTIGE WAHL GETROFFEN

Ungarn: Überwältigender Wahlsieg für Viktor Orban

Viktor Orban sichert sich souverän seine insgesamt vierte Amtszeit.

„Wir haben einen schicksalsentscheidenden Sieg errungen, eine Möglichkeit geschaffen, Ungarn zu verteidigen!“ Mit diesen Worten verkündete Ungarns Regierungschef Viktor Orban am späten Sonntagabend den Wahlsieg seiner Fidesz-Partei. Und nach Auszählung von 98,5 Prozent der Stimmen steht das mit 48,5 Prozent für Fidesz auch fest. 134 Mandate im 199 Sitze zählenden Parlament bedeuten für Fidesz die Zweidrittelmehrheit und für Viktor Orban seine insgesamt vierte Amtszeit.

Nach so einem Sieg müsse man aber bescheiden sein. „Zunächst einmal möchte ich mich bei allen Wählern bedanken. Die hohe Beteiligung hat alle Zweifel begraben“, erklärte Orban in einem Statement zum Ergebnis, und persönlich an seine Wahlhelfer gerichtet: „Es war gut, mit euch zu kämpfen.“ Ungarn sei zwar noch nicht dort, wo es hin wolle, aber auf einem guten Weg dorthin. „Gemeinsam werden wir diesen Weg bis zum Ende gehen.“ Es gehe darum, ob Ungarn ein „Einwanderungsland“ werde oder seine Identität behalten könne, so der Regierungschef und ließ damit keinen Zweifel anseinem Kurs.

Wegen der hohen Wahlbeteiligung von 68,8 Prozent und dem entsprechenden Andrang auf die Wahllokale wurde der Wahlschluss kurzerhand von 19 Uhr auf 23 Uhr verlegt. Die Rechnung der Opposition, dass eine höhere Wahlbeteiligung sich zu ihren Gunsten auswirken würde ging aber nicht auf. Orban hatte vor der Wahl auch ganz klar erklärt, dass nur er der Garant dafür sei, dass Ungarn nicht mit Migranten überschwemmt werden würde und es weiterhin Renten und Familienbeihilfen geben werde.

Glückwünsche kamen schon aus Frankreich von Marine Le Pen, sie twitterte zu „Viktor Orbans großem und klarem Sieg“:

Die Umkehr der Werte und die von der EU befürwortete Masseneinwanderung werden erneut abgelehnt.

Aus den Niederlanden gratulierte Geert Wilders zu dem exzellenten Ergebnis. Und Beatrix von Storch twitterte:

Orbans strikter Anti-Invasionskurs gegen den Widerstand der EUdSSR hat Europa und Deutschland schon in der Vergangenheit vor einem noch größeren Armutsmigrationstsunami bewahrt, er baute Zäune, er stemmte sich gegen die das Diktat der EU und gegen Merkels „Wir nehmen alles-Kurs“ und er legte damit vor, was andere heute nachmachen. Seine Wiederwahl ist ein Gewinn für alle Europäer, die die Identität und Werte ihrer Heimat nicht aufzugeben bereit sind.

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