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SYRER GREIFT POLIZISTEN AN UND TÖTET POLIZEIHUND

Ramadan in Rotterdam: Schießerei nach „Allahu Akbar“-Attacke

Renate Künaxt is not amused: Der verletzte Allahu-Angreifer und Hundstöter (Foto l.) wird abtransportiert. In der Klinik darf er dann ärztlich betreut weiterfasten.

Von DAVID DEIMER

| Es ist die dritte heimtückische Attacke auf Polizisten innerhalb von drei Tagen – an was das wohl liegen mag?

In Schiedam bei Rotterdam hat die niederländische Polizei einen Mann nach einer Attacke auf Polizisten und Polizeihund niedergeschossen. Der 26 Jahre alte Syrer wurde bei dem Vorfall am Mittwoch verletzt, hieß es in einer Mitteilung der Behörden. Der Täter habe eine Axt geschwungen und „Allahu Akbar“ gerufen. Als die Beamten die Wohnung betreten hätten, habe der Mann auf den Polzeihund eingestochen – das in seinen Augen unreine Tier verendete daraufhin.

„Dit is ernstig“

Schiedams Bürgermeister Cor Lamers erklärte, seit einem Jahr habe der 26-Jährige gemeinsam mit seinem Vater in der Stadt gelebt. Er sei zwar mehreren Hilfsorganisationen bekannt gewesen, „aber das war eine Eskalation, die wir nicht erwartet haben“. Burgemeester Cor Lamers: ,,Dit is ernstig.“

Amak: Ein Soldat des Kalifats

Am Dienstag hatte „ein psychisch verwirrter Mann“ in Belgien zwei Polizistinnen und einen Passanten getötet. Die Terrormiliz Islamischer Staat teilte über ihr Sprachrohr Amak mit, der Schütze von Lüttich sei ein „Soldat des Kalifats“ gewesen. Die Polizei ging von einem terroristischen Motiv aus.

„Arbeiten“ ist während des Ramadans nicht gerne gesehen – doch das Töten Ungläubige erfreut den Mondgott um so mehr.