Jesus, halt’s Maul!  BILD ist Papst!!

16.04.2018

“Kriegspropagandist” … “Zweifel ist Verrat” … “Revolver-Journalismus” … So beschrieb die FAZ den BILD- Chefredakteur Julian Reichelt.

Die Hinrichtung des BILD-Berserkers fand vor einem (1) Jahr statt – am 11.April 2017. Henker war ein Frank Lübberding.

Es ist wieder April. Trump gab wieder “Gas” wegen “Gas”. Was damals schon Fake war, wie später die UNO lapidar verschwurbelte, läßt Julian Reichelt alle Sirenen zur Allgemeinen Mobilmachung heulen:

DONNERSTAG rappelte sich der Untote wieder aus der Gruft hoch, titelte:
“RUSSLAND MACH DICH BEREIT!” Und geiferte: “1.Twitter-Kriegs-Erklärung”.

SONNTAG ließ er seine BamS-Chefredakteuse Marion Horn kreischen:
Um 3 Uhr wurde die erste Rakete Richtung Syrien abgefeuert

MONTAG, also heute, greint er in BILD:
Warum drückt sich Deutschland vor der Drecksarbeit?

Für den “Chefredakteur der Chefredakteure” wird seit Tagen jeden Morgen um 5:30 Uhr zurückgeschossen. Und wie einst Hitler erst den Sender Gleiwitz “befreite”, dann Polen in Schutt und Asche legte, zerbombt Reichelt die Schlächter von Syrien. Putin … Assad … “ Syriens mörderische Mutter”, die First Lady Asma. Dann: Amerika, England, Frankreich – alle sind im Krieg. Warum kneift Merkel?

“Die Bomben sind richtig, läßt er einen jugendlichen Glatzkopf kommentieren und ein bißchen rätseln, was wohl Gottes Wille ist. Immerhin, von Jesus weiß der: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Daraus leitet er aber einen Aufruf ab -der alle Bibelforscher zum Selbstmord treiben wird – “aktiv zu werden, statt das Leid in der Welt zu akzeptieren”. Und exkulpiert dämelnd und folgsam seinen Chef Julian: “Ich finde es richtig, dass Assad mit Bomben angegriffen wird.”

Jesus, halt’s Maul! Nicht Du, BILD ist Papst!!

Woher sollen die frömmelnde Jung-Glatze und sein Sturmführer Reichelt auch wissen, was selbst ein von Merkel lange vorher zum Polit-Untoten mit Dauer-Flunsch gelispelter Norbert Röttgen weiß und gerade bei Anne Will hochmütig näselte: “An solchen Luftschlägen teilzunehmen, würde ich für Symbolismus halten.”

Für Kriegsheld Reichelt sind das die Sätze, aus denen er den Tee der frommen Denkungsart schlürft: Es ficht den jungen Mann (38) nicht an, dass Uschis Flinten auf 100 Meter schielen … die einzigen halbwegs funktionierenden deutschen Panzer zur Zeit von Erdowahn gegen die Kurden in Syrien gebraucht werden … die deutschen Düsenjäger nur zum Sightseeing, vielleicht noch als fliegende Hilfs-Tanker zu gebrauchen sind. Parole stattdessen: Wo ein Schlachtfeld ist, ist auch ein Unternehmen Barbarossa. Also peitscht er nach Goebbels-Art im Volkspalast (‘Nun, Volk, steh auf, und Sturm, brich los …’) und heult in die Tastatur: “Und was tut Deutschland?”

Und flennt: “Deutschland hält sich zurück … Man applaudiert ein bisschen, nachdem die Verbündeten ihre Schuldigkeit getan haben: ‘Angemessen’, ‘verhältnismäßig’, ‘erforderlich’ finden Kanzlerin Merkel und ihre “Verteidigungsministerin” die Luftschläge’. Von ‘Dank’ für deren Einsatz kommt beiden kein Wort über die Lippen.” Dafür läßt Reichelt den ehemaligen Bundeswehr-Historiker (und bekennenden Juden) Michael Wolfssohn klagen: “Wir sind dafür, doch nicht dabei.”

Wie sehr dem ehemaligen “Kriegsreporter” der deutsche Krieg in Syrien fehlt, belegt die “Umfrage” seines Embedded Nachfolger Paul Ronzheimer. Paule, der Dreitagebart mit dem Wichtig-Guck, berichtet aus Quamishli, 9 Stunden, 17 Autominuten (714,1 Km) von Barzeh entfernt, wo Trumps Raketen 3 Forschungsgebäude (laut Pentagon chemische Kriegstechnologie) puttdemacht haben sollen.” Er zitiert den Studenten Azad (20): “Die USA hätten noch viel härter zuschlagen müssen.” Und: Auch wenn die Meinungen auseinandergehen, hoffen alle Seiten eines: dass der Krieg endlich vorbeigeht. Die Hochzeitsplanerin Hadria (20): “Wir ertragen das nicht mehr”

Die “Meinungen” in der Bevölkerung in Syrien gehen etwa “so weit” auseinander wie in Russland bei der letzten Wahl: Weit über 70 Prozent waren für Putin … weit über 70 Prozent sind für Assad. Krieg? Sogar die Nazis waren am Ende froh, dass es zu Ende war …

Nicht für Julian Reichelt. Er hetzt an der Heimatfront: “Syriens mörderische Mutter”. Und zeigt die hübsche, lachende First Lady (ohne Kopftuch!) mit hübschen, lachenden syrischen Soldatinnen (ohne Kopftuch!).

Die Tochterter einer Diplomatin und eines Herzchirurgen, schickt ihre eigenen drei Kinder zur Montessori-Schule (ursprünglich eine Art Gesamtschule für arme Kids), “während ihr Mann, der “größte Schlächter im bisherigen 21. Jahrhundert”, syrische Kinder mit Fassbomben töten läßt”, läßt Reichelt keuchen: “SIE heuchelt Mitgefühl, ER meuchelte sein eigenes Volk.” Schließlich die Marie Antoinette- Guillotine von BILD- Schlächter Reichelt: ”Seine Toten sind auch ihre Toten.”

Trost für alle, die jetzt Kotzen müssen: BILD rast mit Schallgeschwindigkeit auf die letzte Schallmauer zu, die allerletzte Million …

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