Vergewaltigungen – in Ägypten nationale Pflicht?

Wie DERWESTEN, ein Online-Angebot der Funke-Media-Gruppe in NRW mitteilte, habe ein ägyptischer Anwalt im nationalen Fernsehen für einen „Aufschrei“ gesorgt.

Dieser hätte geäußert, daß Vergewaltigungen eine nationale Pflicht seien. Insbesondere Vergewaltigungen von Frauen, die zerrissene Jeans trügen und damit die Männer buchstäblich dazu einladen würden.

Eine ausgestrahlte Debatte, in der es eigentlich um einen neuen Gesetzesentwurf zur Bekämpfung von Prostitution gehen sollte, sei schnell hitzig geworden. Dabei kam es zu der Äußerung des Anwaltes.

Er habe seine Aussage verteidig, daß Frauen mit freizügiger Kleidung Männer buchstäblich dazu einladen würden, sie zu belästigen.
Zur Verdeutlichung habe er gesagt: „Meine eigene Tochter verdient es, vergewaltigt zu werden“.
Daraufhin habe die Vorsitzende des Nationalen Verbandes für Frauen bekanntgegeben, daß gegen den Anwalt Nabih al-Wahsh und den Sender Al-Assema, auf dem die Talkshow lief, Beschwerde eingereicht worden sei.
Auf seiner Webseite habe der Anwalt im Gegenzug erklärt: „Frauen müssen sich selbst respektieren, damit andere sie respektieren können.“

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