J.Damm

Das Kreuz mit den verlogenen, tumben CSU-Bierzelt-Agitatoren!

Foto: Imago

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Kommentar zur Diskussion um Söders verordnete „Amtskreuze“ im Wahljahr 2018

Von Klaus Lelek

Kreuz gleich Christentum? Oder gar „Bekenntnis zur Identität“ und „Kulturellen Prägung“, wie der bayrische Ministerpräsident Söder in einer Art von politischer Panikattacke den Amtsstuben verordnet hat? Beide Formeln verhalten sich wie Bierschaum. Ehe man das Gesöff trinken kann, ist es abgestanden und schal. Auch Jesus hätte es nicht getrunken, sondern sich an hochprozentigen Kamelwein gehalten. Notfalls sogar aus Leitungswasser neuen kreiert. Was ist das groteske, paradoxe und im großen Maße peinliche an der von den Medien – unter anderem SZ – tagtäglich frisch aufgebrühten Diskussion? Da hat wie immer ein Bayer den Saupreußen Clausewitz nicht gelesen, sondern sich wie ein schwer angetrunkener Bierzeltagitator mit einem Kreuz in der Faust in eine Massenschlägerei gestürzt. Genau genommen prügeln alle auf Söder ein. Der Münchner Bischof Marx, beide Kirchen, Die SPD, Grüne, Linke, FDP-Mann Lindner, die gleichgeschaltete Lügenpresse, und natürlich auch der Zentralrat der Muslime. Der eigentliche Gegner, den Söder eigentlich treffen wollte, um einem anderen Gegner – der AFD – sinnbildlich zu zeigen: Wir brauchen euch nicht. Wir, die CSU, sind die wahren Retter des Abendlandes!

Wenn das so ist, fragt sich ein jeder, warum sich z.B.  in Nürnberg Polizisten von Afghanischen Banden vor den Kopf treten lassen, rund um München keine Frau mehr sicher durch die Parks joggen kann und „Flüchtlinge“ ungestraft in Fürstenfeldbruck randalieren dürfen? Weiterhin fragt man sich, wieso im christlich geprägten Bayern in der Zeit des Amtsvorgängers ein Islamkritiker fast zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden wäre, und wieso München zum Zentrum des politischen Islams werden konnte? Laut der Wikipedia Seite gaben sich in der „Freimann-Moschee“ manche bösen Buben – darunter auch Terroristen – die Klinke in die Hand. Last not least haben also seit Franz Josef Strauß alle bayrischen CSU-Ministerpräsidenten alles getan, um den Islamismus in Bayern auszubreiten.

Heute leben 120 000 Muslime in München. Mit steigender Tendenz und ebenso ansteigender fundamentalistischer Prägung. Dagegen helfen keine Blech-  oder Holzkreuze in Amtsstuben, sondern eine andere Flüchtlingspolitik. Eine andere Innen- und Sicherheitspolitik und weitreichende Gesetzesänderungen Die sind langfristig nur mit der AfD möglich, ebenso wie eine konsequente Abschiebung krimineller oder abgelehnter Asylbewerber.

Vor dem guten Abschneiden der AfD in Bayern bei der Bundestagswahl mit 12,4 Prozent, die damit die absolute Mehrheit der CSU regelrecht zertrümmerte, war den scheinheiligen bigotten Bierzeltbetschwestern allein das Wort „Identität“ absolut fremd. Auch um „kulturelle Prägung“ hat man sich in München keine großen Gedanken gemacht. Dafür um Frauenbadetage, Gebetzeiten für Muslime und schweinefleischfreie Kantinen. Ohne Islamkritiker, Pegida und die inzwischen zur medialen Macht angewachsene Gegenöffentlichkeit samt parlamentarischem Arm wären diese politischen Begriffe nur Dudendruckerschwärze. Mit Leben gefüllt haben sie nicht Söders tumbe, panische Rundumschläge zur Erhaltung seiner jämmerlichen verlogenen Machtpolitik, sondern die Stimmen tausender Bürger, die in Dresden, Cottbus, Kandel und anderen Städten auf die Straße gegangen sind, um für die „kulturelle Erhaltung“ ihres Landes zu demonstrieren. Nicht zu vergessen die “Identitäre Bewegung”, die ihren Namen in Taten umsetzt und dafür verfolgt wird.

Da bleibt man doch besser beim Original als den Finten feiger, cleverer, politischer Meisterdiebe auf den Leim zu gehen. Bauernschläue allein reicht nicht. Ein bisschen Bildung täte gut. Das Christentum ist nämlich mehr als nur ein Blechkreuz an der Wand, und das „christliche Abendland“ reicht weit über die bayrische Kirchturmspitze hinaus. Ein vom Urchristentums begeisterte Thomas Münzer führte 1524 im Namen Jesus die geschundenen Bauern in die erste deutsche Revolution. Auch die Aufklärung ist maßgeblich von christlichen humanistischen Idealen geprägt. Werte, die im CSU-Land Bayern mit Füßen getreten werden.  Ebenso wie die gesamte abendländische Philosophie sowohl die griechisch, römische Antike, als auch christliche Scholastik in sich vereint.

Ohne Christentum hätten wir keine Hochhäuser, denn die Baumeister des Mittelalters haben zur Schaffung ihres gläsernen „Himmlischen Jerusalems“ die Skelettbauweise entwickelt, die wiederum nach ihrer Widerentdeckung maßgeblich in die Industrie und Hochhausarchitektur eingeflossen ist. Ohne christliche Kultur hätten wir nicht einmal moderne Rock und Popmusik, denn die hat über den Kirchenmusiker Bach ihren Siegeszug in unsere Ohren angetreten. Ganz zu schweigen, wie die Kunstgeschichte ohne christlichen Background ausgesehen hätte. Schon die Kathedral-Steinmetze übten sich nach römischen Vorbildern an drallen, kurvenreichen, steinernen Evas, törichten Jungfrauen und lasziven Sünderinnen. Das von halbgebildeten, verblödeten, schizoiden Eliten verhöhnte kulturelle Abendland hat Namen wie Dürer, Rembrandt, Bach, Haydn und Mozart hervorgebracht. Kennt man diese Namen bei der gleichgeschalteten Lügenpresse nicht mehr? Auch ein Rilke, Baudelaire, Matisse, Dali und sogar ein Immendorf gehört dazu, der vor seinem Tode eine Bibel illustrierte und sie als „Himmelsgeschenk“ pries.

Bei all den großartigen kulturellen Leistungen mit christlich geprägten Hintergrund fragt man sich, wieso heute Christenhasser wie Navid Kermani und muslimische Hassrapper mit Preisen überhäuft werden. Fazit: Unsere gesamte westliche Kultur – zu der als Wiege und Wurzel auch das Christentum im weitgespannten Sinne gehört – steht dank Islamisten und dekadenter schizoider Eliten der Blockparteien zur Disposition. Gegen einen solchen Feind kann man nicht wildherumfuchtelnd mit einem Blechkreuz antreten. Dazu bedarf es anderer Waffen. Die findet man zuerst in seinem Kopf, nicht an der Wand. Am allerwenigsten freilich bei den Parteien – und dazu gehört auch die CSU – die maßgeblich zur Islamisierung Deutschlands, auch Bayerns, beigetragen haben.

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