“Treppenwitz” von Witzenhausen!

Symbolfoto: Durch icsnaps/Shutterstock

Symbolfoto: Durch icsnaps/Shutterstock

Abschiebungen funktionieren nur wenn AfD-Politiker Innenminister wird – Kommentar zur gescheiterten Abschiebung eines Syrers durch „Schlepperhelfer in schwarzen Roben“ und Bürokraten

Von Klaus Lelek

Kandel und Cottbus sind zu Symbolen für Migrantenterror und entsprechenden Widerstand geworden. „WITZENHAUSEN“ wird zum Symbol eines Rechtsstaates, den man nur noch als Witzfigur bezeichnen kann, oder als „Treppenwitz der Handlungsunfähigkeit“. Zuerst versammelt sich wie aus dem Nichts mitten in der Nacht von dem „Arbeitskreis Asyl“ über einen „Notruf“ zusammengetrommelt, ein gut organisierter Mob, und liefert der Polizei, die eine Abschiebung eines aus Bulgarien „eingereisten“ Syrers durchführen will, eine dreistündige Straßenschlacht. Dann, nachdem der Mann fast am Frankfurter Flughafen angekommen ist, um den Rückflug nach Bulgarien anzutreten, treten plötzlich „Schlepperhelfer in schwarzen Roben“ – sowie das Regierungspräsidium Kassel auf den Plan und verhindern über eine „juristische Hintertreppe“ die Abschiebung in letzter Minute. Sie wird zur Farce, wie die gesamte Flüchtlings- und Abschiebepolitik in diesem von Hofnarren regierten „Witzboldistan“. Laut einem Bericht der Hessenschau „hätte die geplante Abschiebung gar nicht stattfinden dürfen“, weil laut Anwältin

“Die menschenrechtlichen Standards für Flüchtlinge werden in Bulgarien nicht eingehalten” werden.

Was alles zu „menschenrechtlichen Standards für Flüchtlinge„ zählt, darüber können die Liebhaber des schwarzen Humors nun eifrig Witze reißen: Harz IV, kostenlose geräumige Wohnung. Doppelhaushälfte wie in Burgwedel, Nachzugs-Möglichkeiten für zweit und Drittfrauen. Anerkennung von Kinderehen, Kopftuch-Erlaubnis für KIKA. Schweinefleischfreies kostenloses Kantinenessen. Kostenloses Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln…

All diese „Standards“ können und wollen die Bulgaren nicht bieten. Aus diesem Grund hatte laut Hessenschau „Das Verwaltungsgericht Kassel bereits im Januar 2017 entschieden, dass der Mann nicht nach Bulgarien abgeschoben werden dürfe.“

Nach Darstellung der Anwältin wurde dieser Gerichtsbeschluss beim Bundesamt für Migration (BAMF) aber offenbar nicht berücksichtigt. Die Folge: Das Regierungspräsidium Kassel ordnete die Abschiebung an. Nach Eingreifen der Anwältin und des Verwaltungsgerichts wurde die Aktion wieder abgeblasen.

Fazit: Wenn dieser Fall Schule macht – und das wird er – können zukünftig Flüchtlinge in Bulgarien, Italien oder sonst wo ihren Asylantrag stellen und dann gleich ins Doppelhaus-Vielehe-Paradies Deutschland weiterreisen. (Was ohnehin weiterhin massenhaft toleriert wird) Alle politischen Verlautbarungen zu einer Verschärfung des Asylrechtes vor allem von der CSU sind daher hohles verlogenes Wahlkampfgetöse. Nur ein AfD-Innenminister könnte ähnlich wie in Österreich die Weichen umstellen. Ganz Deutschland wird zum politischen Treppenwitz, zur Witzfigur eines dekadenten hedonistischen Hanswurstes, dem spätestens in fünf Jahren das Lachen im Halse stecken bleibt. Selbst Flecken wie Witzenhausen werden sich bis dahin dramatisch verändern.

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