Edgar H. soll er heißen, der 15jährige Messerstecher von Berlin, der eine 14jährige Eiskunstläuferin mit 20 Stichen umgebracht hat. Edgar zählt zu den eher ausgefallenen Vornamen, weshalb ich zuerst gedacht habe, daß sich dahinter ein Achmed verbirgt, den die Wahrheitsmedien passend umgetauft haben. Aber offenbar ist das tatsächlich ein deutscher Edgar, evangelischer Konfession. Nun ja, auch wenn es eher der muselmanischen Kultur entspricht, haben die Mohammedaner kein Monopol auf solche Mordtaten. Betrachten wir es eben als jene kulturelle Bereicherung, die uns ständig versprochen wird.

Sergej Skripal, ein Russe, der als Doppelagent für die Briten spioniert hat und nach einem Gefängnisaufenthalt in Rußland ausgetauscht wurde, wurde in Salisbury Opfer eines Giftanschlags. Interessant dabei ist, daß die Russen – wer sonst – dafür einen speziellen Kampfstoff verwendet haben sollen, der zum einen hochgiftig ist und zum anderen nur in Rußland hergestellt wird. Die Briten sind natürlich sauer und setzen Rußland unter Druck, drohen mit Sanktionen.

Soweit die Tatsachen, und nun zu den Merkwürdigkeiten. Es gibt wunderbar wirksame, sehr preisgünstige Gifte, wie beispielsweise Zyankali. Und wenn es unbedingt ein Kampfstoff sein soll, reicht Sarin vollkommen aus, das allgemein bekannt ist und von jedem ambitionierten Chemie-Amateur hergestellt werden kann. Genau das würde ein Profi verwenden, und jene, denen der Name Skripal etwas sagt, würden wissen, daß der Arm Rußlands lang ist. Die Leute vom KGB – bzw. FSB – sind Profis. Die würden auch nicht zu Polonium greifen, eine Substanz, die ihnen unter den Händen zerfällt, wenn sie nicht schnell appliziert werden kann. Was in Salisbury passiert ist, erinnert an die islamischen Anschläge, bei denen so ziemlich alles verbrannt ist, bis auf den Reisepaß des Attentäters. Eine Visitenkarte Putins war offenbar nicht greifbar, weshalb für die False Flag eben jener spezielle Kampfstoff benutzt wurde. Oh, es ist trotzdem das Werk von Profis, allerdings eher Mossad als FSB, wobei MI5 oder CIA ebenfalls verdächtig sind. Jedenfalls wurde die Spur nach Rußland derart offensichtlich gelegt, daß diese nur falsch sein kann.

Über München lachte heute die Sonne, es war ein wahres Traumwetter, als Seehofer sein Amt niedergelegt und sich aus Bayern verabschiedet hat. In Berlin, seinem neuen Arbeitsort, herrschte hingegen Merkelwetter: schmuddelig und naß. Ja, manchmal sind die Omen am Himmel ganz offensichtlich.

Man stelle sich einmal vor, der eigene Außenminister nennt Merkel eine „verdammte Schwachsinnige“. Nicht etwa zu Hause, im vertraulichen Gespräch mit seinem Wellensittich, sondern so in der Öffentlichkeit, daß dies bekannt wird. Da könnte jeder nachvollziehen, daß das Vertrauen nachhaltig zerstört ist und Merkel den Betreffenden rauswirft. Die deutschen Wahrheitsmedien würden die Bundeskanzlerin da sogar unterstützen. Wenn aber der Außenminister Rex Tillerson heißt und derjenige, der ihn rauswirft, Donald Trump, ist das ganz anders. Da regen sich die Wahrheitsmedien auf, können absolut nicht nachvollziehen, wieso der Präsident das getan hat. Nachfolger soll Mike Pompeo werden, ein treuer Gefolgsmann, der ungefähr so viel Meinungsabweichung und geistige Eigenständigkeit zeigt wie jedes beliebige Mitglied der Merkelregierungen.

16 Jahre Merkel werden schlimmer als 30 Jahre Krieg.