Wie produziert man Fake-News? Man setzt einen Neger und eine „Journalistin“ in eine S-Bahn. Der Neger hat keinen Fahrschein, bei einer Kontrolle fliegt das auf. Der geschätzte Herr „Flüchtling“ ist ganz und gar nicht kooperativ, benutzt das übliche Vokabular von „Gast der Bundeskanzlerin“ über „Christenhunde“, „Scheiß-Deutsche“ bis hin zu „Nazi-Schweine“. Der Fahrkartenkontrolleur ruft folglich Sicherheitskräfte, klar erkennbar an ihren Warnwesten. Der kulturbereichernde Neubürger beginnt mit der Vorwärtsverteidigung, worauf die Sicherheitsbeamten ihn in Notwehr unter Kontrolle bringen. Das ist nun der Augenblick der Volksverhetzerin: Sie nimmt auf, wie zwei bösartige deutsche Rassisten einen armen, wehrlosen Schwarzen aus der S-Bahn zerren und auf dem Bahnsteig überwältigen. Das Video landet bei Facebook und die Wahrheitsmedien senden dies mit der einseitigen Betrachtungsweise der „Journalistin“. Wieviel mag die wohl bezahlt haben, damit der Neger den Bösewicht, Verzeihung, das arme Opfer spielt?

Die Ehe für alle, vom Wellensittich über Vierjährige bis zu Außerirdischen soll schon am Freitag beschlossen werden. Na, das ging ja echt schnell und die Union fühlt sich „überrumpelt“, dabei war es die CDU-Vorsitzende, die den Stein endgültig ins Rollen gebracht hatte. Das Thema ist damit für den Wahlkampf abgehakt, da kann keiner mehr Stimmen sammeln und mobilisieren. Das entspricht der Analyse von Martin Schulz, wonach Merkel alles tut, um die Wahlbeteiligung so gering wie möglich zu halten. Wobei die Wahl natürlich eine Mobilisierung menschlicher Dummheit darstellt: Millionen Menschen kreuzen die immer gleichen Parteien an und erwarten, daß sich etwas ändert. Dabei ist Darwin doch schon widerlegt: Auch wenn wir uns noch so oft mit dem Hammer auf den Daumen hauen, tut es jedes einzelne Mal erneut weh.

Italien überlegt, Maßnahmen gegen jene Schiffe zu treffen, die haufenweise Invasoren an Italiens Küsten kippen. Nur noch Schiffe unter italienischer Flagge sollen in die Häfen einfahren dürfen, internationale Schlepperorganisationen müssen ihre Ladung woanders an Land setzen. Okay, in Italien stehen Kommunalwahlen an. Ansonsten wäre es doch ganz einfach: Durchhalten bis Ende September, dann haben die Kälber in Deutschland ihren Metzger wiedergewählt. Merkel öffnet anschließend alle Grenzen zum Schlaraffenland, und Italien braucht die Herren Geldabgreifer nur noch in Züge nach Norden zu setzen. Österreich durchqueren diese Züge ohne Zwischenhalt, und auf deutschen Bahnhöfen gibt es einen Auftrieb an Bahnhofsklatschern, die Teddybären verteilen.

Donald Trump nannte sich Ende 2015 bei seinem ersten Wahlkampf-Auftritt „Ernest Hemingway der 140 Zeichen“. Nun ja, der Vergleich mit dem Kriegsverbrecher Hemingway ist ziemlich unglücklich, dieser Mann konnte zwar schreiben, hätte aber trotzdem als sadistischer Massen- oder Völkermörder hingerichtet gehört. Hemingway hat seine Verbrechen übrigens mit deutlich mehr als 140 Zeichen selbst geschildert. Twitter, auf das Trump anspielt, zwingt mit seiner Kürze die Schreiber zu entweder klaren oder eben blödsinnigen Botschaften. Das Trump zugeschriebene „Covefe“ steht übrigens für „Communications Over Various Feeds Electronically For Engagement“. Das ist fast so unglücklich wie das „fedidwgugl“ der CDU. Merkel twittert nicht, auch wenn sie mit 140 sinnlosen Zeichen sicher für Verwirrung sorgen könnte. Sie benutzt lieber „Podcasts“, das sind Videobotschaften. Ich habe mir bis jetzt keine davon angeschaut, da ich weiß, daß Merkels Reden auch sonst so inhaltsleer und wirr sind, daß es eines geübten Dolmetschers bedarf, um sie zu verstehen. So kann sie im Nachhinein immer behaupten, etwas ganz anderes gesagt zu haben.

Der größte Unterschied zwischen zwölf Jahren Hitler und zwölf Jahren Merkel besteht darin, daß die Zerstörungen nach Hitler äußerlich sichtbar gewesen waren.