offene Bürgermeinungen aus Sachsen-Anhalt

ALARM: USA vor Militärschlag gegen Syrien. Trump: Entscheidung „innerhalb 24 bis 48 Stunden“

US-Verteidigungsminister Mattis erklärt: „Alle Optionen auf dem Tisch“.

_ ein Kommentar von Jürgen Elsässer

Mach’s nochmal, Uncle Sam: Fast auf den Tag genau wollen die USA den militärischen Angriff auf Syrien vom 6. April 2017 offenbar wiederholen. Die Israelis wurden heute schon mal vorgeschickt und griffen mit Raketen den syrischen Stützpunkt T4 in Homs an, 14 Menschen wurden getötet. Präsident Trump reicht das offenbar nicht, er kündigte eine eigene Vergeltungsaktion bzw. den Beschluss darüber „innerhalb von 24 bis 48 Stunden“ an. Verteidigungsminister Mattis sagte: „Alle Optionen sind auf dem Tisch.“ Zwei Schlachtschiffe der US Navy mit Lenkwaffen kreuzen im Mittelmeer und könnten „innerhalb von Tagen, wenn nicht Stunden“ in Angriffsposition sein, heißt es heute in der „New York Times“. Dieselben Worte, dasselbe Szenario wie im April 2017…

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Vorwand für die Eskalation ist ein vom Westen behaupteter Chlor- oder Sarin-Angriff am Wochenede in Duma, dem letzten Terroristennetz in Ost-Ghouta. Angeblich starben 49 Menschen dabei. „Bewiesen“ wird das durch Aussagen der sogenannten Weißhelme, einer humanitär kostümierten Propagandatruppe der Islamisten. Selbst die „Tagesschau“ wies gestern darauf hin, dass die Weißhelme mit „Rebellenmilizen“ – ein Euphemismus für die Terrorgruppen – zusammenarbeiten.

Außenminister Lavrov wies in Moskau die Vorwürfe zurück, russische Spezialisten hätten in Duma keine Spuren chemischer Kampfstoffe gefunden. Tatsächlich wäre der Angriff für die Assad-Regierung auch unsinnig, da sie schon erfolgreich den Abzug der Dschihadisten ausgehandelt hat. Lavrov hat in den vergangenen Monaten wiederholt gewarnt, dass die Rebellen in Ost-Ghuta mit einer „Provokation“ versuchen könnten, eine ausländische Intervention herbeizuführen. Tatsächlich ist nachgewiesen, dass zumindest einige Rebellengruppen über Chemiewaffen verfügen.

Scharfmacher der aktuellen Entwicklung ist offensichtlich der französische Präsident Macron, mit dem Trump am Sonntag telefoniert hat. Er muss Druck auf den US-Präsidenten gemacht haben, behauptet die New York Times mit Bezug auf Insider. Tatsächlich hatte Macron schon vor Wochen angekündigt, er werde Syrien angreifen, wenn es zu einem weiteren Giftgasangriff der Assad-Truppen komme. Besonders besorgniserregend ist, dass Trump in seiner heutigen Ansprache auch direkt an die Adresse Irans und Russland drohte, sie könnten wegen des unterstellten Giftgasangriffes in Duma „einen hohen Preis“ zahlen.

Zwei Punkte fallen auf: Die Giftgas-Story über Duma poppt gerade jetzt auf, wo sich die Giftstory über Salisbury („Novichok“) bis auf die Knochen blamiert hat. Man häuft eine Lüge auf die nächste, damit die Leute keine Zeit haben, um zur Ruhe zu kommen.

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Und: Die Gift-Story über Duma kam, nachdem Trump kurz vorher einen US-Abzug aus Syrien angekündigt hatte. Irgendjemand scheint das nicht geschmeckt zu haben… Ob Trump merkt, wie er sich selber immer tiefer in einen blutigen Morast reitet? Hatte der Milliardär im Wahlkampf nicht immer die Interventionen von Barack Obama scharf kritisiert? Hatte er Ende Oktober 2016 in Bezug auf Hillary Clinton wegen deren obsessiver Forderungen nach einem militärischen Eingreifen in Syrien nicht getwittert: „Es wird in einem Dritten Weltkrieg wegen Syrien enden, wenn wir auf Hillary Clinton hören“? Nun scheint er selbst diesen Weg gehen zu wollen… Übrigens nicht mit Unterstützung seiner treuesten Anhänger: Die aktuellen Kommentare auf Breitbart sind fast alle gegen so eine völkerrechtswidrige Aktion

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3 thoughts on “CONPACT : ALARM: USA vor Militärschlag gegen Syrien. Trump: Entscheidung „innerhalb 24 bis 48 Stunden“

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