GEPLANTES BAD IN MENSCHENMENGE WIRD ZUM SPIESSRUTENLAU

Anti-Merkel-Stimmung auch in Erlangen

Von SPIDERPIG, PI-Nürnberg | Nachdem sich die Hoffentlich-nicht-mehr-lange-Bundes-kanzlerin Merkel am Vormittag des 30.8. in Ludwigshafen Buh-Rufe und Pfiffe gefallen lassen musste, eilte sie per Hubschrauber zum nächsten Wahlk(r)ampfauftritt nach Erlangen (Mittelfranken) ins CSU-Seehofer-Country.

Ausführliche Berichte gibt es hier und hier. Die rote Presse aus dem Hause Bruno Schnell (NN,NZ) war anscheinend auf einer anderen Veranstaltung.

Noch ein paar ergänzende Eindrücke:

Wir waren zu zehnt, erkannten aber in der Menge der „Ausgegrenzten“ (Nicht geladene Gäste) weitere bekannte Gesichter. Auffallend war, dass anscheinend auch viele bisher nicht organisierte Gegendemonstranten wie z.B. eine Gruppe junger Mädchen anwesend war.

Ging man früher auf eine Veranstaltung von Franz-Josef Strauß, traf man immer auf linke Störer. Bei Merkel-Auftritten: Fehlanzeige. Warum auch, macht sie doch, nachdem sie die politische Heimat der Konservativen zerstört hat, linke Politik par excellence.

Wie in Ludwigshafen waren etliche Goldstücke anwesend, heftig Beifall klatschend als die „Mutter aller gläubigen Muslime“ sprach.

Polizisten in Zivil begutachteten heimlich die Plakate der Anti-Merkel-Koalition. Nachdem man aber (leider?) nichts dagegen unternehmen konnte, mussten die Jubelperser pardon Mutti-Fans ran und hielten den Merkel-Gegnern ihre Plakate entgegen.

Ein eher als Merkel-Sympathisant einzustufender Bürger meinte im Hinblick auf das Plakat „Kennen Sie eigentlich Art. 16a GG?“, dass das doch niemand verstehen würde. Die Antwort: „Das spricht dann nicht unbedingt für das anwesende Publikum“.

Richtig albern wurde es zum Schluss, als Merkel das Lied der Bayern und die deutsche Nationalhymne mitträllerte. Dass sie „Deutsche“ ersetzt durch „Die, die hier schon länger leben“ oder die deutsche Fahne schon mal recht angewidert in die Ecke warf, ist vielen Bürgern nicht bekannt oder sie haben es schon wieder vergessen.

Fazit: Es war ein ermutigendes Signal zu sehen, dass der Widerstand gegen die Frau, die die Bürger mit Durchhalteparolen einlullt, von denen sich die Deutschen in der Vergangenheit schon so viele anhören mussten, auch im Westen an Fahrt aufnimmt.

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